16.04.2014 - Spargelsaison 2014 eröffnet
Seit 14.April wird der Spargel gestochen. [mehr]
21.04.2011 - Das Team vom Ziegenhof Peter wünscht ein schönes Osterfest!
Liebe Kinder,
aufgrund der guten Resonanz zum Hofladensaisonstart und bei vermutlich tollem Osterwetter warten unsere Ziegenlämmer wieder auf euren Besuch und ... [mehr]
30.03.2011 - Am 1.4. eröffnen wir im Hofladen die neue Käsesaison!
Im Angebot haben wir auch zwei neue Käsesorten ... [mehr]

Gute fachliche Praxis im Pflanzenschutz

Umweltmanagement für den Landwirt kein Fremdwort

 

Erfolgreicher Pflanzenschutz beginnt bei Bodenbearbeitung, Fruchtfolge und Sortenwahl. Auch für die Düngung gilt: zu wenig schwächt und schädigt die Pflanzen ebenso wie zu viel! Aber selbst ein Landwirt, der in all diesen Bereichen das Optimum geleistet hat, ist damit noch lange nicht „auf der sicheren Seite“: Immer noch können Unkräuter, Krankheiten und Schädlinge Ertrag und Qualität der erzeugten Produkte gefährden.

Alle Maßnahmen des Pflanzenschutzes zielen deshalb darauf ab, die Kulturpflanzen zu schützen und optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Gleichzeitig soll die Arbeit erleichtert und kostengünstig gestaltet werden. Dazu ist im deutschen Pflanzenschutzrecht verankert, dass die Landwirte Pflanzenschutz nur nach den Regeln der „guten fachlichen Praxis“ betreiben dürfen. Sie beinhaltet die Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen, die in der Wissenschaft als gesichert gelten, aufgrund praktischer Erfahrungen als geeignet, angemessen und notwendig anerkannt sind, von der amtlichen Beratung empfohlen werden und den sachkundigen Anwendern bekannt sind. Dazu gehört auch, dass die Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes zu berücksichtigen sind.

Je nach Kultur und Schaderreger stehen biologische, biotechnische, mechanische, physikalische und chemische Verfahren zur Verfügung. Bei aller Begeisterung für „natürliche“ Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz gilt aber, dass deren Einsatzmöglichkeiten und Wirksamkeit zum Teil deutlich zu wünschen übrig lassen. Damit bleibt der chemische Pflanzenschutz unverzichtbar. Allerdings gilt im Integrierten Pflanzenschutz, dass chemische Verfahren erst bzw. nur dann eingesetzt werden sollen, wenn alle anderen Verfahren entweder ausgeschöpft, nicht verfügbar, nicht ausreichend wirksam oder zu teuer sind.

 

(Dr. Andreas Frangenberg Quelle www.aid.de)

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